Unsere Exposition

(Die Szene öffnet in einen Klassenzimmer, wo eine Unterrichtsstunde gerade zu Ende gekommen ist.

Einige Studenten bereiten sich auf ihre nächsten Kurse vor. Die Anderen reden zusammen und gehen nach Hause. Der Professor sammelt seine Papiere und geht in sein Büro, fertig für den Tag. Alle wissen, was sie bis die nächste Stunde erledigen müssen.

Szenewechsel: am nächsten Abend sitzen die Studenten zusammen im Zimmer. Eine drückt den Spielknopf bei dem Computer mit einem triumphierenden Seufzen—ENDLICH hat es mit der Technologie geklappt und der Film fängt an zu spielen. Sie setzt sich hun und die sechs werden ruhing, als der Filmtitel verschwindet und die Charaktere erscheinen.

Am Ende des Filmes strecken sich die Studenten und unterhalten sich einbisschen. Jetzt ist eine Aufgabe fertig gemacht, aber sie haben alle noch was vor: sie müssen einen Blog anfangen).

 

TUGBA: Der Film ist aber süss.

MARIAH: Ja, lustig aber typisch.

ANDY: Sehr…informativ.

JENNA: Ich weiss nicht, ob ich weinen oder lachen soll.

KAIJAII: Ich weine.

TOMMY: Wir müssen noch den Blog schreiben, oder? Über unseren Lieblingsfilm?

JENNA: Jaaa, und auch, über warum wir den Kurs gewählt haben.

ZUFÄLLIGER STUDENT: ….also…es gab doch keine andere Wahl, oder?

(MARIAH schlägt ihn leicht, nicht böse gemeint, auf den Schulter)
MARIAH: Naja, du hättest doch Business German oder so etwas Ähnliches wählen können, du!

TUGBA: Hey, macht keinen Stress. Also was ist denn dein Lieblingsfilm, Mariah?

MARIAH: Uh…ich sage immer „Ferris Bueller’s Day Off“, aber ich mag „Friendship!“ auch sehr.

EMMA: Was für ein Film ist „Friendship?“

JENNA: …“Ferris Bueller?“ Echt jetzt?

MARIAH: Tja, die sind doch gute Filme!

EMMA: Du magst Komödien.

MARIAH: Ja, ich habe sie gern. „Friendship!“ ist basiert auf eine wahre Geschichte. Der Film hat meinen Lieblingsschauspieler—also deutschen Schauspieler—und er ist lustig und man fühlt sich immer so glücklich danach. Das ist bei „Ferris Bueller“ genau so. Die Charaktere in beiden Filmen lernen von einander und entwickeln sich weiter, auch, wenn sie nur so eine kurze Spielzeit haben. Es gefällt mir, wenn eine Komödie auch eine tiefere Botschaft anbietet und nicht so komplett clischeehaft ist, und zwar finde ich die zwei Filme am besten.

ANDY: Werden wir uns viele Komödien im Kurs anschauen? Warum belegst du den Kurs wenn das nicht der Fall ist?

MARIAH: Also ehrlich gesagt finde ich Filme nicht so wichtig wie Theater, aber vielleicht kann ich meine Meinung ändern. Wisst ihr, Theater wird immer LIVE gespielt—die Schauspieler dürfen keine Fehler jeden Abend machen, es muss immer schon gut genug für ein Publikum sein. Und eine Show ist trotzdem jeden Abend ein bisschen anders als am Abend vorher. Das ist das Beste am Theater, dass es live, lebendig ist! Aber Filme…ich glaube schon, Filme wirken auf eine andere Art genau so wichtig für ein Publikum.

TOMMY: Also…du willst die zwei Kunstformen dann besser vergleichen können?

MARIAH: Vielleicht…

KAIJAII: Das ist doch blöd. Der Dr. Esa hat schon gesagt, man kann keine zwei verschiedene Kunforme mit einander gut vergleichen.

MARIAH: Nee, er hat gesagt, man MUSS das machen. Ich würde gerne mehr über Filme lernen—bestimmt mehr über deutsche Filme!—damit ich verstehen und schätzen kann, was sie unser Kultur anbieten.

(Die Anderen denken für ein paar Sekunden darüber nach)

JENNA: …Okay, cool, aber echt jetzt–“Ferris Bueller?“

MARIAH: Lass mich doch in Ruuuuuhhhhh.

ANDY: Ich mag „The Dark Knight“.

(Alle stimmen damit zu als sie sich verabschieden und nach Hause gehen, mit dem Lied vom Film noch im Ohr)

(Ende der ersten Szene).

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